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Potenzial clever ausschöpfen Human Capital Management (HCM)

Dem zunehmenden Fachkräftemangel können Unternehmen mit einem professionell aufgesetzten Talent Management entgegenwirken. Das heißt: benötigte Skills definieren, relevante Talente identifizieren, aber auch fördern und ans Unternehmen binden - und das intelligent digital organisiert.

Human Capital Management Mitarbeiter & Talente gezielt weiterentwickeln

In vielen Mitarbeitern schlummern Talente und personengebundenes Wissen, die oft genug unerkannt bleiben. Dabei würden sowohl das Unternehmen als auch die Beschäftigten selbst davon profitieren, wenn deren Stärken, Kenntnisse und besonderen Fähigkeiten identifiziert und gezielt weiterentwickelt würden. Genau mit diesem Thema befasst sich das Human Capital Management, das sich streng an den Unternehmenszielen ausrichtet, den Wert des Unternehmens steigern kann und somit eine wichtige wirtschaftliche Größe darstellt.

Human Capital Management - die Definition

Auf den Punkt gebracht: Human Capital Management fokussiert auf die gezielte Weiterbildung und berufliche Entwicklung von Arbeitnehmern - und damit des gesamten Unternehmens. Deswegen werden die Mitarbeiter als wertvolle Ressource gewertet und behandelt, in die es Bildung zu investieren gilt. Letztendlich fungieren sie als Humankapital nicht nur wie physisches Kapital als relevanter Produktionsfaktor, sondern definieren den Wert des Unternehmens.

Bedeutung, Nutzen und Ziele des HCM

Unternehmen unterliegen dem permanenten Druck des Wettbewerbs, der das Marktumfeld kontinuierlich verändert und laufende Anpassungen im eigenen Vorgehen notwendig macht. Dabei kommt den Mitarbeitern eine entscheidende Rolle zu: Je qualifizierter und motivierter sie sind, desto besser meistern sie die damit verbundenen Herausfordern - und desto stärker ist ein Unternehmen im Wettbewerb aufgestellt. Umso wichtiger ist es, die Mitarbeiter nicht nur als Kosten- oder Produktionsfaktor zu verstehen, sondern als wertvolle Ressource und Kapital, die das Unternehmen prägen und ausmachen. Vorhandene Talente, aber eben auch Erfahrungswissen und Expertise sollten also dazu genutzt werden, Produktionen effizienter zu machen, dadurch die Kosten zu senken und die Gewinne zu steigern.

Das setzt wiederum voraus, dass diese Talent- und Wissensressourcen erkannt, gezielt gefördert und zielgerichtet eingesetzt werden. Humankapital Management ist durchaus komplex, doch es lohnt sich gleich mehrfach: Einerseits wird der Unternehmenserfolg gesteigert, andererseits die Fluktuation reduziert. Fühlen sich Mitarbeiter mit ihren Fähigkeiten wahr- und ernstgenommen, erhalten sie sinnvolle Chancen zur Weiterentwicklung und konstruktives Feedback, werden sie ihre Potenziale zum Wohl des Unternehmens ausschöpfen und sich diesem verbunden fühlen. Die intelligente Investition in Bildung bedeutet demnach unter dem Strich eine mitarbeiterassoziierte Weiterentwicklung des Unternehmens.

Damit wird Human Kapitalmanagement zum relevanten Faktor für die Wertschöpfung - und zu einem immateriellen Vermögenswert. Vor allem Personalmanagement und -controlling erhalten eine strategische Bedeutung: Hier laufen die Informationen zu den Mitarbeitern zusammen, sodass die Fragen nach den geeigneten Mitarbeitern und den an den Unternehmenszielen ausgerichteten Weiterbildungspotenzialen beantwortet werden können. Dabei gilt es die Bedürfnisse der Mitarbeiter genauso zu berücksichtigen wie die des Unternehmens, um einen optimalen Personaleinsatz realisieren zu können.

Zunächst sind also Kriterien zu definieren, die vor allem messbar sein sollten - und zwar sowohl in Bezug auf den immateriellen Wert des jeweiligen Mitarbeiters als auch auf den HR-Beitrag zur Wertschöpfung. Folgende Voraussetzungen sind unabdingbar für ein erfolgreiches Human Capital Management:

  • Messbarkeit sämtlicher Kriterien, beispielsweise durch Bewertungen - qualitativ und quantitativ, Erfahrungswerte, KPIs, Kriterien
  • Definition von Performance- und Unternehmenszielen
  • Betrachtung einzelner Personen, Gruppen und Abteilungen

Nicht zuletzt ist eine stringente Kommunikation zu erwähnen, diese Ziele müssen der Belegschaft klar und eindeutig vermittelt und zum selbstverständlichen Bestandteil der gelebten Unternehmenskultur werden.

Einführung eines HCM - vier grundlegende Schritte

Um ein naturgemäß komplexes Human Capital Management zum Erfolg zu führen, ist nicht nur größte Umsicht notwendig, sondern die notwendigen Maßnahmen in vier Schritten zu implementieren:

Evaluation

Unverzichtbare Grundlage ist eine Bestandsaufnahme - und damit eine Analyse aller vorhandenen Talente und Skills, die detailliert dokumentiert werden.

Konsolidierung

Liegen die genauen Daten vor, die das Humankapital eines Unternehmens beschreiben, ist die entscheidende Frage zu beantworten: Werden die vorhandenen Ressourcen den jeweiligen Talenten und Skills entsprechend eingesetzt? In dieser Phase kann es durchaus große personelle Verschiebungen geben - und damit bereits eine Weiterentwicklung.

Kommunikation

Die Belegschaft muss die Hintergründe verstehen können. Dazu sind persönliche und vor allem interne Gespräche zu den anstehenden Maßnahmen notwendig.

Implementierung

Schon bis hierhin werden einige Mitarbeiter neue Stellen erhalten haben, die sie entsprechend ihrer Talente herausfordern und motivieren. Gleichzeitig konnte das Unternehmen detaillierte Erkenntnisse zu vorhandenen Potenzialen gewinnen. Wichtig ist nun Kontinuität: Weiterbildung, Feedback und Abgleich des jeweils erreichten Zustandes mit den gesteckten Zielen sollten selbstverständlich werden, um das erreichte Niveau nicht zu gefährden. Sinnvoll ist es, ein professionelles Change Management einzuschalten - vor allem bei gravierenden Veränderungen, die die Akzeptanz der Belegschaft voraussetzen.

Humankapital Management Software - die optimale Unterstützung

Es liegt auf der Hand, dass ein derart komplexes Human Capital Management nicht mit analogen Mitteln zu realisieren ist. Hier sollte eine spezielle Humankapital Management Software zum Einsatz kommen. Diese hat jedoch einige Funktionen erfüllen, um eine wirkliche Unterstützung zu sein:

  • Erfassung der Leistungen, Talente und Skills der einzelnen Mitarbeiter
  • Abgleich der vorhandenen Talente und Skills mit den jeweiligen Unternehmenszielen
  • Festlegung individueller Ziele auf der Grundlage der Datenanalyse
  • Ableitung von Weiterentwicklungsmaßnahmen zur optimalen Erreichung der individuellen Ziele
  • Erstellung einer Übersicht zu den laufenden Maßnahmen je Mitarbeiter für Vorgesetzte zur gezielten Unterstützung
  • Bereitstellung von Übersichten, die der Personalabteilung die Intensität der Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten darstellen
  • Ableitung von Optimierungsvorschlägen für die Führungskräfte - Erinnerung an fällige Mitarbeitergespräche
  • Bereitstellung von Lernmanagement-Tools

Eine professionelle Human Capital Management Software wird darüber hinaus sinnvolle Unterstützung bei der Dokumentation von Feedbackgesprächen geben - angefangen bei der Selbsteinschätzung des jeweiligen Mitarbeiters über die Bewertung durch den Vorgesetzten bis hin zu Einschätzungen durch Kollegen. So lassen sich Stärken und Schwächen effektiv ermitteln und wichtige Schlüsse für das erfolgreiche Human Capital Management ableiten.

Letztendlich ermöglicht erst eine Humankapital Management Software ...

  • das Identifizieren bislang nicht bekannter Talente und Skills.
  • den Abgleich mit den internen Bedarfen.
  • die Ableitung von sinnvollen Maßnahmen.
  • die laufende Evaluation.
  • das authentische Darstellen von Trends in der Performance.

Im Gegensatz zu vielen HR-Programmen müssen hier also deutlich komplexere Vorgänge abgebildet werden, um die anspruchsvollen Aufgaben erfüllen zu können.

Eine Frage der Marktfähigkeit

Sich laufend weiterentwickelnde Mitarbeiter passen sich leichter den wachsenden Herausforderungen an – und tragen somit den Unternehmenserfolg. Optimal ist es, wenn sich Mitarbeiter auf unterschiedlichen Positionen erproben und zweckmäßige Weiterbildungen nutzen können, um ihre individuellen Talente zu erkennen und auszubauen. In der Verantwortung des Unternehmens liegt es wiederum, diese besonderen Fähigkeiten, aber eben auch die jeweiligen Persönlichkeiten zu erkennen, in der Personalpolitik zu berücksichtigen und intelligent zu fördern. Den richtigen Mitarbeiter zum optimalen Zeitpunkt auf den passenden Posten zu besetzen, das ist das erklärte Ziel des Humankapital Managements.

In der Umsetzung sind vielfältige Informationen zu erheben und zu verarbeiten, um die geeigneten Schlüsse ziehen und Maßnahmen einleiten zu können. Voraussetzung ist jedoch, dass Unternehmen ihre Belegschaft als immateriellen Vermögenswert, als Humankapital betrachten. Dieses lässt sich zwar nicht bilanzieren, was viele Unternehmen noch immer das Potenzial unter- und den Aufwand des HCM überschätzen lässt. Umso wichtiger ist eine intelligente Software, die ein effizientes Human Capital Management erst möglich macht: Auf der Grundlage der erhobenen Daten lassen sich Talente Identifizieren, mit den Anforderungen des Unternehmens abgleichen und gezielt weiterentwickeln. Nur so können Unternehmen alle verfügbaren Ressourcen perfekt einsetzen, den Wissensstand laufend aktualisieren und mit einem optimal aufgestellten Humankapital nachhaltige Unternehmenserfolge erzielen. 

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